150 Jahre Fortschritt
1854 war die Welt im Umbruch, auch im Chiemgau.
Vor eineinhalb Jahrhunderten hielt die Industrie in Deutschland Einzug. In Trostberg eröffnete der
"Jungunternehmer" Sebastian Lermer erstmals einen Lithografie-Betrieb. Als dessen Witwe 1896 den Drucker
Karl B. Erdl heiratete, war der Betrieb längst zu einer stattlichen Verlagsdruckerei angewachsen und gab
das Trostberger Wochenblatt heraus.
Seit 1896 drucken wir nicht nur für die Zeitung, sondern für alle Kunden.
Mit Karl Erdl und dessen Bruder Alois beginnt der "Akzidenzdruck". Neue Schriftsätze und erste elektrische
Druckmaschinen ziehen ein. Mit ihnen steigt der Erfolg des Unternehmens. Bald werden immer mehr Bücher, Broschüren
und Karten gedruckt und das Trostberger Wochenblatt selbst nach Frankfurt und Berlin verschickt.
Sechs Generationen Erdl - das steht für Kontinuität. Aber auch für familiäre Atmosphäre.
Inflationen, Krisen, Weltkriege - all dies überdauerte das Unternehmen mit menschlicher Kontinuität,
technischem Wandel und viel Zukunftsoptimismus. Und mussten die ersten Pressen noch Blatt für Blatt mit der Hand
bedient werden, profilierte sich Erdl bald als High-Tech-Spitzenbetrieb. Was bleibt, ist das persönliche
Arbeitsklima, das in sechs Generationen Erdl entstanden ist und uns heute noch prägt.
150 Jahre sind wir gewachsen. Jetzt bauen wir unsere Spitzenposition aus.
"Ein Wirken..., nicht auf heute, sondern auf morgen eingestellt, muss den Erfolg bringen", formulierte schon
Alois Erdl unsere bis heute gültige Philosophie. Längst ist das Haus Erdl auf Zukunft programmiert. Mit Online-
und Printprodukten, deren Spitzenqualität das Maß aller Dinge bleibt, treten wir in den Wettbewerb der multimedialen
Zukunft.